Supplement: Ipriflavon und Methoxyisoflavon
Synonyme/Handelsname: Ipriflavon (engl. Ipriflavone), Methoxyisoflavon (engl. Methoxyisoflavone), 7-Isopropoxyisoflavon (engl. 7-Isopropoxyisoflavone), 5-methyl-7-methoxyisoflavon (5-methyl-7-methoxyisoflavone), Meth-X von Dymatize
Anwendungsgebiet: frühes Stadium der Osteroporose, Muskelaufbau
Eigenschaften/Nutzen: Die meisten Studien beziehen sich auf Ipriflavon, wobei Methoxyisoflavon in jeglicher Hinsicht potenter zu sein scheint. Das Interesse an Ipriflavon bestand vorallem in der Behandlung von Osteroporose – die Retention von Kalzium, Phosphor, Kalium und Stickstoff wurde bei beiden Wirkstoffen bestätigt, als auch eine senkende Wirkung auf das Cholesterin. Dagegen war die Auswirkung von Ipriflavon/Methoxyisoflavon auf die sportliche Leistung lange Zeit umstritten und nicht direkt erwiesen. Bei Tierversuchen erhöhte nIpriflavon/Methoxyisoflavon jedoch signifikant das Gewicht und verbesserten die Mitochondrienfunktion. In darauf folgenden Versuchen an Menschen konnte man ähnliche Effekte erzielen. Bodybuilder berichten von einem verbesserten, vaskulären Look und Pump, jedoch erst bei einer höheren Dosierung zwischen 500 und 1000mg Ipriflavon/Methoxyisoflavon pro Tag.
Nebenwirkungen: In einer einzigen Studie konnte man eine durch Ipriflavon/Methoxyisoflavon hervorgerufene Verringerung der Lymphozyten feststellen, jedoch keine parallele Auswirkung auf das Immunsystem.
Dosierung: In klinischen Studien wurden durchschnittlich 600mg Ipriflavon/Methoxyisoflavon pro Tag benutzt. Bodybuilder dosieren ähnlich, zwischen 500 und 1000 mg .
Abschließende Bewertung: Der Hype, der früher um Ipriflavon/Methoxyisoflavon betrieben wurde, ist durchaus gerechtfertigt, da ein Methoxy-Complex durchaus Muskelmasse und Kraft aufbauen kann, jedoch sollten hierfür Dosierungen im Bereich zwischen 500 und 1000mg pro Tag benutzt werden.
Ipriflavon/Methoxyisoflavon ist u.a. in Meth-X von Dymatize enthalten. Hier liegen Ipriflavon/Methoxyisoflavon in Kombination mit weiteren Muskel und Kraft aufbauenden Wirkstoffen vor, u.a. Tribulus Terrestris.
